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-Januar 2026

Eigenverbrauch optimieren: So arbeitet deine Wärmepumpe am effizientesten

Eigenverbrauch & Effizienz
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Linda

Autorin

In diesem Artikel

  • Was bedeutet Eigenverbrauch bei einer Wärmepumpe?
  • Warum ein gleichmäßiger Betrieb entscheidend ist
  • Warum gerade 21 °C der Effizienz-Sweet-Spot ist
  • Möglichkeiten, den Eigenverbrauch der Wärmepumpe zu optimieren
  • Intelligente Steuerung statt manuelles Regeln
  • Welche Rolle spielen zusätzliche Stromquellen?
  • Welche Faktoren beeinflussen den Eigenverbrauch besonders?
  • Fazit: Effizient heizen heißt konstant heizen

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist einer der wirkungsvollsten Schritte hin zu effizientem und zukunftssicherem Heizen. Doch das volle Einsparpotenzial entsteht nicht allein durch die Technik – sondern durch den richtigen Betrieb.

Entscheidend ist dabei der Eigenverbrauch: also wie viel des eingesetzten Stroms sinnvoll und effizient im eigenen Haushalt genutzt wird. Besonders wichtig: Wärmepumpen arbeiten am wirtschaftlichsten, wenn sie während der Heizperioden konstant bei einer Wohlfühltemperatur von rund 21 °C laufen. In diesem Bereich erreichen sie ihre höchste Effizienz – und senken die Betriebskosten messbar.

Das Wichtigste im Überblick

  • Eigenverbrauch beschreibt die effiziente Nutzung von Strom im eigenen Haushalt

  • Wärmepumpen sind besonders effiziente Großverbraucher

  • Die höchsten Einsparungen entstehen bei konstanten Raumtemperaturen um 21 °C

  • Gleichmäßiger Betrieb senkt Stromverbrauch und Verschleiß

  • Intelligente Steuerung und Lastmanagement steigern die Effizienz zusätzlich

  • Zusätzliche Verbraucher (z. B. E-Auto) beeinflussen den Eigenverbrauch

Was bedeutet Eigenverbrauch bei einer Wärmepumpe?

Im Zusammenhang mit Wärmepumpen meint Eigenverbrauch nicht nur selbst erzeugten Strom, sondern vor allem:

  • wie effizient Strom in Wärme umgewandelt wird

  • wann und wie gleichmäßig die Wärmepumpe läuft

  • wie gut Verbrauch und Bedarf aufeinander abgestimmt sind

Je ruhiger und gleichmäßiger der Betrieb, desto geringer ist der Strombedarf pro erzeugter Kilowattstunde Wärme.

Warum ein gleichmäßiger Betrieb entscheidend ist

Viele Heizsysteme werden noch immer nach dem Prinzip „hochheizen – abkühlen – nachheizen“ betrieben. Für Wärmepumpen ist das jedoch ungünstig.

Bei konstant ca. 21 °C gilt:

  • geringere Vorlauftemperaturen

  • weniger Start-Stopp-Zyklen

  • höhere Jahresarbeitszahl

  • niedrigerer Stromverbrauch

  • längere Lebensdauer der Anlage

Das Ergebnis: maximale Effizienz bei minimalen Betriebskosten.

Warum gerade 21 °C der Effizienz-Sweet-Spot ist

Eine Wärmepumpe arbeitet umso effizienter, je kleiner der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizsystem ist.

  • 21 °C Raumtemperatur ermöglichen niedrige Vorlauftemperaturen

  • Das System läuft länger, aber deutlich sparsamer

  • Lastspitzen werden vermieden

  • Strom wird gleichmäßig genutzt statt in teuren Peaks

Gerade in den Heizperioden entstehen hier die größten Einsparungen über das Jahr hinweg.

Möglichkeiten, den Eigenverbrauch der Wärmepumpe zu optimieren

Maßnahme

Wirkung auf Effizienz

Konstante Zieltemperatur (≈ 21 °C)

Sehr hoch

Verzicht auf Nachtabsenkung

Hoch

Intelligente Heizsteuerung

Hoch

Anpassung der Heizkurve

Mittel bis hoch

Lastmanagement im Haushalt

Mittel

Kombination mit weiteren Verbrauchern

Mittel


Intelligente Steuerung statt manuelles Regeln

Moderne Systeme ermöglichen es, die Wärmepumpe vorausschauend zu steuern – basierend auf:

  • Außentemperatur

  • Gebäudeverhalten

  • individuellem Komfortprofil

So wird nicht „auf Zuruf“ geheizt, sondern bedarfsgerecht und effizient.

Welche Rolle spielen zusätzliche Stromquellen?

In vielen Haushalten ist bereits eine Photovoltaikanlage installiert. Diese kann den Eigenverbrauch zusätzlich erhöhen – ist aber keine Voraussetzung für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb.

Entscheidend bleibt:

Wie effizient der eingesetzte Strom genutzt wird – nicht, woher er kommt.

Welche Faktoren beeinflussen den Eigenverbrauch besonders?

  • Gebäudedämmung

  • Heizflächen (Fußbodenheizung vs. Heizkörper)

  • Einstellung der Heizkurve

  • Raumtemperatur

  • Steuerungslogik

  • Anzahl und Art weiterer Verbraucher

Fazit: Effizient heizen heißt konstant heizen

Die größten Einsparungen mit einer Wärmepumpe entstehen nicht durch extremes Absenken oder kurzfristiges Hochheizen – sondern durch konstanten, effizienten Betrieb.

Wer seine Wärmepumpe bei einer Wohlfühltemperatur von etwa 21 °C betreibt, nutzt Strom optimal, senkt dauerhaft die Betriebskosten und erhöht die Lebensdauer der Anlage.

Effizienz entsteht nicht durch Verzicht – sondern durch ein System, das richtig eingestellt ist.

Mit GALVANY Fusion werden Wärmepumpe, Steuerung und Verbrauch intelligent miteinander verbunden. So läuft dein System automatisch im effizientesten Bereich – für maximale Einsparungen bei vollem Komfort.