Jahrelang hat das alte Heizungsgesetz für Verunsicherung gesorgt. Wer eine neue Heizung brauchte, stand vor einer Flut von Paragrafen, Fristen und Pflichten – und viele haben die Entscheidung lieber vertagt. Damit ist jetzt Schluss. Am 24. Februar 2026 hat die Bundesregierung die Eckpunkte für ein komplett neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgelegt. Das Heizungsgesetz in seiner alten Form wird abgeschafft. Was das für dich bedeutet – und warum die Wärmepumpe trotzdem (oder gerade deshalb) die richtige Wahl bleibt – erklären wir hier.
Was war das Problem mit dem alten Heizungsgesetz?
Die GEG-Novelle von 2023 hatte es in sich: kleinteilige Regelungen, starre Prozentvorgaben für erneuerbare Energien, ein Paragrafen-Dickicht von §§ 71 bis 71p. Für viele Hausbesitzer war das schlicht nicht zu durchschauen. Die Folge: Verunsicherung statt Handlung. Wer ohnehin schon über eine Wärmepumpe nachgedacht hatte, wartete ab – aus Angst, etwas falsch zu machen oder die Förderung zu verpassen.
Genau das soll sich jetzt ändern.
Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) – die wichtigsten Änderungen
Die Bundesregierung hat am 24. Februar 2026 klare Eckpunkte für das neue GMG beschlossen. Das Gesetz soll vor dem 1. Juli 2026 in Kraft treten. Die zentralen Punkte:
1. Das alte Heizungsgesetz wird abgeschafft
Die bürokratischen §§ 71 bis 71p des GEG werden gestrichen. Die pauschale Pflicht, einen bestimmten Anteil erneuerbarer Energien beim Heizen nachzuweisen, entfällt. Wer heute eine neue Heizung braucht, muss sich nicht mehr durch ein Regelwerk kämpfen.
2. Freie Heizungswahl – aber mit einem klaren Rahmen
Das neue Gesetz setzt auf Technologieoffenheit: Öl- und Gasheizungen bleiben erlaubt – auch in Zukunft. Allerdings steigt der CO₂-Preis kontinuierlich weiter, und der Betrieb fossiler Heizungen wird damit Jahr für Jahr teurer. Biogene Brennstoffe (Bio-Öl, Bio-Gas) sollen als klimafreundliche Option anerkannt werden – entsprechende Tarife existieren bereits.
3. Klimaziele bleiben verbindlich
Die Ziele des Klimaschutzgesetzes gelten weiterhin. Sollte der Gebäudesektor seine Ziele bis 2030 verfehlen, wird nachgesteuert. Das bedeutet: Wer heute eine fossile Heizung einbaut, kann nicht sicher sein, dass das langfristig ohne weitere Auflagen bleibt.
4. Neue EU-Regeln ab 2030
Ab dem 1. Januar 2030 müssen alle neu errichteten Gebäude – Wohn- und Nichtwohngebäude – als Nullemissionsgebäude gebaut werden. Das ist europäisches Recht (EPBD), das Deutschland umsetzen wird. Für den Gebäudebestand gelten bis dahin die neuen nationalen Regeln des GMG.
5. Mieterschutz gegen unwirtschaftliche Heizungen
Ein neuer Regelungsbereich schützt Mieter vor überhöhten Nebenkosten durch ineffiziente Heizsysteme. Der Einbau unwirtschaftlicher Heizungen soll begrenzt werden.
Und die Förderung? Die bleibt – und sie ist gut
Hier ist die wohl wichtigste Nachricht für alle, die auf eine Entscheidung gewartet haben: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bleibt bis mindestens 2029 bestehen.
Die Förderung für Wärmepumpen wird nicht abgebaut, sondern weitergeführt.
Das bedeutet konkret:
FörderkomponenteHöheGrundförderung 30 % der förderfähigen Kosten Klimageschwindigkeitsbonus (Ersatz fossiler Heizung) + bis zu 20 % Einkommensbonus (bei niedrigem Haushaltseinkommen) + bis zu 30 %Effizienzbonus (z. B. natürliche Kältemittel, Erdwärme) + 5 % Maximale Förderung bis zu 70 %
Wer also jetzt handelt – und eine alte Gas- oder Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt – kann potenziell bis zu 70 % der förderfähigen Kosten erstattet bekommen. Bei GALVANY starten die Angebote inkl. Installation bereits ab € 9.000 nach Förderung.
Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Wer zuerst die Handwerker bestellt und dann den Antrag stellt, geht leer aus.
Warum jetzt der richtige Moment ist
Das neue GMG schafft Klarheit – und genau das hat viele bisher vom Handeln abgehalten. Aber es gibt noch einen zweiten, ganz praktischen Grund, warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist:
Der CO₂-Preis steigt weiter. Wer heute noch mit Gas oder Öl heizt, zahlt jedes Jahr mehr – nicht wegen einer neuen Pflicht, sondern schlicht wegen des Marktes. Eine Wärmepumpe dagegen nutzt Strom und Umweltwärme. In Kombination mit einem dynamischen Stromtarif – wie ihn GALVANY FUSION ermöglicht – heizt du dann besonders günstig, wenn der Strom am billigsten ist.
Kurz gesagt: Die fossile Heizung wird teurer. Die Wärmepumpe wird günstiger. Und die Förderung ist jetzt da.
Was bedeutet das konkret für dich?
Du hast noch eine funktionierende Gasheizung? Dann musst du sie nicht sofort tauschen. Aber du solltest jetzt kalkulieren, was der Weiterbetrieb wirklich kostet – und was du mit einer Wärmepumpe inkl. Förderung einsparen könntest.
Deine Heizung ist alt oder reparaturbedürftig? Dann ist jetzt der ideale Moment. Förderung sichern, bevor sich Rahmenbedingungen ändern, und langfristig niedrige Heizkosten genießen.
Fazit: Mehr Klarheit, gleiche Chance
Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz räumt auf. Es macht Schluss mit dem Paragrafen-Dschungel des alten Heizungsgesetzes und setzt stattdessen auf einen klaren, langfristigen Rahmen: Klimaziele bleiben, CO₂-Preise steigen, Förderung für klimafreundliche Heizungen bleibt stark.
Für alle, die auf den richtigen Moment gewartet haben – dieser Moment ist jetzt.
Jetzt prüfen, welche Förderung für dein Projekt möglich ist




