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-Januar 2026

Wärmepumpe vs. Gas: Warum der Neueinbau-Trend sich 2025 klar verschoben hat

Energiewende
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Linda

Autorin

In diesem Artikel

  • Das Wichtigste im Überblick
  • Rückblick 2025: Ein Wendepunkt im Heizungsmarkt
  • Wärmepumpe vs. Gas im Neueinbau – der direkte Vergleich
  • Warum Bauherren sich 2025 bewusst gegen Gas entscheiden
  • Gasheizung im Neubau: ein Auslaufmodell?
  • Fazit: 2025 hat die Richtung klar vorgegeben

Der Heizungsmarkt hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Während Gasheizungen über Jahrzehnte als Standard galten, hat sich der Trend im Jahr 2025 deutlich gewandelt. Immer mehr Bauherren und Sanierer entscheiden sich bewusst gegen Gas und für eine Wärmepumpe.

Doch woran liegt das? Welche Entwicklungen haben 2025 geprägt – und warum spricht beim Neueinbau inzwischen fast alles für die Wärmepumpe?

In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Marktentwicklung, vergleichen Wärmepumpe und Gasheizung im Neueinbau und zeigen, warum sich die Entscheidung zunehmend klar abzeichnet.

Das Wichtigste im Überblick

  • Der Neueinbau von Gasheizungen ist 2025 stark zurückgegangen

  • Wärmepumpen haben sich im Neubau und bei Sanierungen etabliert

  • Politische Rahmenbedingungen und Förderungen beschleunigen den Wandel

  • Betriebskosten und Planungssicherheit sprechen klar für Wärmepumpen

  • Gas gilt zunehmend als Übergangstechnologie

Rückblick 2025: Ein Wendepunkt im Heizungsmarkt

2025 gilt als eines der entscheidenden Jahre für die Wärmewende im Gebäudesektor. Mehrere Faktoren haben den Markt nachhaltig verändert:

  • steigende CO₂-Kosten für fossile Energieträger

  • strengere gesetzliche Anforderungen an neue Heizsysteme

  • hohe staatliche Förderungen für Wärmepumpen

  • wachsende Unsicherheit bei Gaspreisen

  • steigendes Bewusstsein für langfristige Betriebskosten

Das Ergebnis: Der Anteil neu installierter Gasheizungen ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken, während Wärmepumpen zum bevorzugten Standard im Neueinbau wurden.

Wärmepumpe vs. Gas im Neueinbau – der direkte Vergleich

Investition & Förderung

Gasheizungen wirken auf den ersten Blick günstiger in der Anschaffung. Berücksichtigt man jedoch die staatlichen Förderungen, relativiert sich dieser Vorteil schnell.

Wärmepumpen profitieren von attraktiven Zuschüssen, die die Investitionskosten deutlich senken können. In vielen Fällen liegt der effektive Eigenanteil nicht höher als bei einem modernen Gassystem – teilweise sogar darunter.


Betriebskosten

Ein entscheidender Unterschied zeigt sich im laufenden Betrieb:

  • Gasheizungen sind direkt von Gaspreis und CO₂-Abgaben abhängig

  • Wärmepumpen arbeiten effizient mit Umweltenergie und Strom

Besonders bei moderaten Vorlauftemperaturen – etwa in Kombination mit Flächenheizungen – erreichen Wärmepumpen sehr hohe Wirkungsgrade. Das senkt die laufenden Kosten dauerhaft und macht sie planbarer.

Zukunftssicherheit

Während Gas zunehmend als Übergangstechnologie betrachtet wird, gelten Wärmepumpen als langfristige Lösung.

Neue Gasheizungen stehen bereits heute unter regulatorischem Druck. Künftige Verschärfungen bei Emissionsgrenzen oder CO₂-Bepreisung sind absehbar. Wärmepumpen hingegen erfüllen schon jetzt die Anforderungen an klimafreundliches Heizen – ohne Umrüstungsrisiko.

Warum Bauherren sich 2025 bewusst gegen Gas entscheiden

Im Neueinbau spielen langfristige Entscheidungen eine zentrale Rolle. 2025 hat sich gezeigt:

Bauherren denken nicht mehr nur in Anschaffungskosten, sondern in Lebenszyklen.

Die häufigsten Gründe gegen Gas:

  • fehlende Planungssicherheit bei Energiepreisen

  • steigende Betriebskosten durch CO₂-Abgaben

  • eingeschränkte Förderfähigkeit

  • geringere Zukunftssicherheit

Die Wärmepumpe bietet hier klare Vorteile – technisch, wirtschaftlich und regulatorisch.

Gasheizung im Neubau: ein Auslaufmodell?

Zwar werden Gasheizungen vereinzelt noch installiert, doch der Trend ist eindeutig rückläufig. In vielen Neubauprojekten sind sie wirtschaftlich und regulatorisch kaum noch sinnvoll darstellbar.

Stattdessen setzen sich ganzheitliche Energiekonzepte durch, bei denen die Wärmepumpe eine zentrale Rolle übernimmt – kombiniert mit intelligenter Steuerung und effizientem Betrieb.

Fazit: 2025 hat die Richtung klar vorgegeben

Der Vergleich zwischen Wärmepumpe und Gas im Neueinbau fällt 2025 eindeutig aus.

Die Wärmepumpe hat sich vom Nischenprodukt zum neuen Standard entwickelt. Sie bietet:

  • stabile und kalkulierbare Betriebskosten

  • hohe Förderfähigkeit

  • langfristige Sicherheit

  • und eine klare Perspektive für die nächsten Jahrzehnte

Gas hingegen verliert zunehmend an Relevanz – insbesondere bei Neubauten und umfassenden Sanierungen.

Wer heute neu baut oder seine Heizung plant, entscheidet nicht nur für die nächsten Jahre, sondern für die nächsten Jahrzehnte. Der Markttrend 2025 zeigt klar, wohin die Reise geht.

Ob Neubau oder Austausch: Die Wahl des Heizsystems hat langfristige Auswirkungen auf Kosten, Förderung und Planungssicherheit. Wir zeigen dir, welche Lösung heute und in Zukunft zu deinem Zuhause passt.